29.06.2012

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Bauphysik - Begriffserklärungen:

Glossar

Armierung / Bewehrung

Mineralische Putze sind gut auf Druck, aber weniger gut auf Zug zu belasten. Da bei Trocknung von Baustoffen, je nach Material und Trocknungszustand, unterschiedliche Schwundvorgänge auftreten, wird zur Verminderung der dabei zwangsläufig gegebenen Rißgefahr im Putz eine Bewehrung (Armierung) eingebaut. Sie besteht aus Glasgittergewebe oder verzinktem Draht und soll im oberen Drittel des Unterputzes eingebettet sein

Aufbrennverhinderung

Dünner Grundieranstrich mit PEWE-Aufbrennsperre als Maßnahme, die das Saugverhalten des Untergrundes herabsetzt(verhindert), ohne die Diffusion merklich zu beeinträchtigen.

Blower Door

Analyseverfahren zum Zustand eines Bauwerks oder Bauteils. Dient zur Überprüfung der Dichtigkeit eines Gebäudes, durch Erzeugung eines Unter- oder Überdruckes von 50 Pa über ca. 2 Std. und Messung des abgesaugten Luftstroms. Die Lokalisierung von Leckagestellen anhand von Thermographieaufnahmen.
Rückschluß auf die DIN 4108-7 = Grenzwerte der Luftvolumenströme

Berechnung: n50 (bei 50 Pa) = °V50/VLGebäude in 1/h      pro Stunde ausgetauschte Luftvolumen

Brandklassen:

A1:    nicht brennbar (wie Sand, Beton etc.)
A2:  nicht brennbar mit brennbaren Anteilen
B1:  schwer brennbar (wie eine 15mm dicke Eiche)
B2:  normal brennbar (wie eine 2mm diche Vollpappe)
B3:  leicht brennbar (wie Stroh, Holzwolle etc.)

Brandwiderstandsklassen:
lt ÖNORM B3800

Brandwiderstand    Widerstandsdauer (Min.)         bautechnische Bezeichnung
           F30                       30 > 60                                  feuerhemmend
           F60                       60 > 90                                  hochfeuerhemmend
           F90                       90 > 180                               feuerbeständig
           F180                    180 <                                      hochfeuerbeständig

Dachdichtungsbahnen

hierbei ist besonders auf die Zusammensetzung zu achten, den diese Bahnen unterliegen besonders weit gespannten Temperaturdifferenzen, es wird unterschieden in wasserableitende und wasserabweisenden Bahnen, zur Tränkung der Trägerschicht (wie bei -->Polymerbitumen-Schweißbahnen oder -->Dichtungsbahnen) kommt -->Destillationsbitumen in Einsatz, für anschließende beidseitig aufgetragene Deckschichten wird Oxidationsbitumen verwendet

Dampfsperre

Die Dampfsperre verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden.

DIBt (früher IfBt)

Deutsches Institut für Bautechnik; oberste Bauaufsichtsbehörde mit Sitz in Berlin.

Diffusion:

Als Diffusion bezeichnet man die Durchdringung von Wasser in gasförmigem Aggregatszustand durch einen Stoff beliebiger Art und Dicke.

Diffusionsdampf

Feuchtwarmer Luftstrom aus dem Gebäudeinneren, der die Baustoffschichten zu durchdringen sucht.

DIN

Abkürzung für “Deutsches Institut für Normen e.V.” DIN-Normen regeln u.a. die Beschaffenheit von Baustoffen und die Ausführung von Bauleistungen. Die vom DIN aufgestellten Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleichgestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen.

Drahtziegelgewebe

dies ist ein Putzträger aus einem Drahtnetz, bei welchem aufgepreßte, durch Brennen verfestigte Tonkörper angebracht sind; dient als feuerfeste Ummantelung von Holz, Stahl, Decken etc....

 

Energieeinsparverordnung EnEV

Die neue EnEV trat zum 01.02.2002 in Kraft und hat das Ziel den Heizenergiebedarf um 30% zu senken. Einen max. Verbrauch von 70 kWh/Jahr x m² und einen Verbrauch von ca. 7 Ltr. Heizöl/m² x Jahr zu erreichen. Infos unter www.enev-normen.de

z.B.
§ 5 Dichtheit und Mindestluftwechsel
Gebäude... sind dauerhaft luftundurchlässig abzudichten

§6 Einhaltung des Mindestwärmeschutzes und Erzielung eines möglichst geringen Einflusses Konstruktiver Wärmebrücken auf den Jahres-Heizwärmebedarf.

§9 Heizanlagen - Einbau vor 01.10.1978 sind bis zum Dezember 2006 auszutauschen.

Gewebe-Eckwinkel

Alkalistabiler Glasgitter-Gewebestreifen (Panzergewebe) diverser Breite, 90° gewinkelt,
zur Armierungsverstärkung im Eckbereich.

Leibung

Geputzte Fläche seitlich und oberhalb von Gebäudeöffnungen

Noppenbahn

Zusätzlicher Feuchteschutz im unterirdischen Bereich aus genoppten
Kunststoffbahnen.

Putzträger

Verzinkter, kleinmaschiger Gitterdraht, Streckmetall, Rohrmatten etc., die bei nicht tragfähigem Putzgrund (z.B. Altputz, Anstrich, Holz, Metall o.ä.) mittels Dübel (4 St./m2) mechanisch im tragenden Wandbaustoff befestigt werden.

Sd-Wert:

Der sd-Wert wird als diffusionsäquivalente Luftschichtdicke bezeichnet. Er errechnet sich aus der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ und der Schichtdicke s. Der Sd-Wert Innen sollte etwa 7x größer sein als Aussen. (z.B. innen = sd-Wert 0,3  -  aussen = sd-Wert 2,0)
Festgelegte Normen für eine diffusionsoffene Außenbahn sind nach ZVDH sd < 0,3m und nach DIN 0,2m. Der Unterschied kommt daher, dass in der DIN der Wert ohne Holzschutzmittel gemessen wurde.

Sd = µ x s

Jeder Baustoff hat eine sogenannte Wasserdampfdiffunsionswiderstandzahl µ   z.B.

Beispielsrechnung:
Sd-Wert  PE-Folie
Schichtdicke s = 0,2mm = 0,0002m
µ = 100.000

sd-Wert = 0,0002m x 100.000 = 20m

Konvektion:

Unter Konvektion versteht man die Luftströmung durch Bauteile. Konvektion muß vermieden werden, da durch sie ca. 6000 mal mehr Feuchtigkeit in die Konstrukionen gelangt als durch Diffusion.

Luftdichtigkeit:

Die Luftdichtigkeit muß durch eine warmsteitig der Wärmedämmschicht (auf der Innenseite) verlegte luftdichte Schicht. Sie verhindert Konvektion mit den o.g. Auswirkungen. Luftdichtigkeit ist in der DIN 4108 Teil 7 geregelt. Sie besagt im groben, dass bei einem normalen Haus eine Luftwechselrate von 3,0 bestehen muß. Die bedeutet das sich das in Haus befindliche Luftvolumen pro Stunde 3 mal austauschen kann. Bei einem Niedrig-Energiehaus darf die Luftaustauschrate nur 1,5 betragen.

Wärmedurchgangskoeffizient   k (k-Wert)

Gibt die Wärmemenge (l) an, die durch einen Quadratmeter [m2] Flächengröße eines Bauteils, bei 1 K (K = Kelvin, früher 1°C) Temperaturunterschied (von einer zur anderen Seite) unter Berücksichtigung der Wärme-Übergangszahlen (ai + aa) hindurchgeht.
Merke: Je kleiner k, desto besser die wärmedämmende Wirkung des Bauteils.
Formel: k = 1/ (1/
ai + 1/l1 + 1/l2, 3... + 1/aa) W/m2K.

Wärmedurchlasskoeffizient  L

Gibt die Wärmemenge an, die durch einen Quadratmeter [m2] eines Bauteils der Dicke s (s=Strecke in [m]) bei einer Differenz der Oberflächentemperaturen von 1 K (K = Kelvin, früher 1°C) durchgeht.
L = lR / s in W / m2K

Wärmeleitkoeffizient l

Gibt an, wieviel Wärme bei 1K (K = Kelvin, früher 1°C) Temperaturdifferenz durch eine 1 Meter dicke Schicht eines Baustoffs durchgeht. Die Wärmeleitzahl wird im Labor am jeweiligen Medium gemessen. Sein Wert wird auf Beantragung im Bundesanzeiger veröffentlicht und darf dann als amtlicher Rechenwert (lR) zur Bestimmung des Wärmedurchgangs verwendet werden.

Wärmeübergangskoeffizient  a (klein

Gibt die Wärmemenge an, die zwischen einem Quadratmeter (m2) Bauteiloberfläche und der berührenden Luft ausgetauscht wird, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Bauteil 1 Kelvin (K = Kelvin, früher 1°C) beträgt. ai (an Innenflächen), aa (an Außenflächen).

Wärmeschutzverordnung DIN 4108-7

Regelt die Anforderungen an die Luftdichtheit in Gebäuden.

Definition der Luftdichtheitsschicht: Schicht, die die Luftströmung durch Bauteile hindurch verhindert.Bei Messungen der Luftdichtheit nach DIN 13829 darf der Luftvolumenstrom bei der Druckdifferenz innen und außen 50 Pa

- bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen bezogen

- auf das Raumluftvolumen 3/h bezogen auf die Netto-Grundfläche 7,8m³/m² x h nicht überschreiten. (Bei Gebäuden mit raumlufttechnische Anlagen halbieren sich diese Werte)

Winddichtigkeit:

Die Winddichtigkeit wird durch eine kaltseitig der Wärmedämmschicht (Aussenseite) erreicht. Sie verhindert Hinterlüftung des Dämmstoffs bei Vollsparrendämmung.

 

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